Der Informationsaustausch und die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen, Verbänden und
Einzelpersonen zu verschiedenen Schwerpunkten auf
lokaler und regionaler Ebene ermöglichen eine ständige Verbesserung unserer Unterstützungsangebote.
Zur Vernetzung nehmen wir an unterschiedlichen Arbeitsgremien regelmäßig teil, u. a.:
- Arbeitskreis gegen Gewalt an Kindern
- Runder Tisch gegen häusliche Gewalt
- Frauenforum
- Fachgruppentreffen der Frauennotrufe im DPWV-Landesverband
- Landesarbeitsgemeinschaft der bayerischen Frauennotrufe (LAG Bayern)
In jedem
Bundesland existieren Frauennotrufe. Als professionelle Beratungsstellen arbeiten alle mit
ihrem Einsatz und Engagement gegen sexualisierte Gewalt an Mädchen und Frauen.
Sie organisieren sich größtenteils in Landesarbeitsgemeinschaften (LAG), einem Zusammenschluss
autonom-feministischer Notrufe im jeweiligen Bundesland. Somit ist eine direkte und flächendeckende
Interessenvertretung der Notrufe und die Durchführung gemeinsamer Ziele auf Landesebene gewährleistet.
Die
LAG Bayern umfasst 17 Mitglieder. Eine der drei Sprecherinnen, welche die Arbeitsgemeinschaft
in der Öffentlichkeit repräsentieren, ist Frau Elke Werle, Leitung im Regensburger NOTRUF.
Um die Zusammenarbeit der über 150 Notrufe in Deutschland zu stärken wurde im September 1999
die Bundesvernetzungsstelle autonomer Frauennotrufe (BaF) ins Leben gerufen.
Im September 2004 fusionierte die BaF zusammen mit dem Bundesverband der Frauenberatungsstellen
(BVF e.V.) zum
Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe – Frauen gegen Gewalt e.V..
Zentrale Aufgabe des neuen Verbandes ist es, die Situation gewaltbetroffener Frauen in Deutschland
weiter zu verbessern. Dies wird erreicht durch Vernetzung, Fortbildungsarbeit, Öffentlichkeitsarbeit,
Gremientätigkeit sowie Qualitätssicherung und -entwicklung. Der Verband bezieht Stellung zu aktuellen
Entwicklungen das Thema Gewalt gegen Frauen betreffend und vertritt die Interessen seiner
Mitgliedseinrichtungen, der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe.